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Gelenkarm Markise
Eine Gelenkarm Markise ist ein Modell des Sonnenschutzes, welches mit Hilfe von zwei Gelenkarmen über eine Tuchwelle aus- und eingefahren werden kann. Der so gespannte Markisenstoff sorgt für eine waagerechte Fläche, die kühlenden Schatten spendet.
Die Konstruktion der Gelenkarm Markise wird meistens aus leichtem Aluminium hergestellt, wobei die Gelenkarme mit Hilfe von Gasdruck- oder auch Stahlfedern unter Druck gesetzt werden, damit der Markisenstoff gespannt werden kann. Das Einziehen der Markise erfordert einen größeren Kraftaufwand, da nun gegen die Spannung der Federn gearbeitet werden muss.
Gelenkarm Markisen werden sowohl im privaten wie im gastronomischen Bereich angewendet. Die verschiedenen Größen und Spannweiten der Markise bieten sehr viele Einsatzmöglichkeiten. Befestigt wird die Gelenkarm Markise in der Regel mittels stabiler Konsolen, die direkt am Mauerwerk oder an einer Unterkonstruktion befestigt werden.
Diese Art der Markise eignet sich mit speziell beschichteten Stoff auch als idealer Regen- und Windschutz, wobei allerdings die ausgefahrene Fläche nicht zu groß sein darf. Überdies sollte auch der Neigungswinkel einer Regenschutzmarkise nicht übermäßig groß ausfallen, um eine Ansammlung von Regenwasser zu verhindern. Regenmarkisen werden in der Regel so konstruiert, dass ein guter Ablauf des Wasser gewährleistet werden kann.
Darüber hinaus gibt es noch weitere Varianten im Bereich der Gelenkarm Markise. So gibt es zum Einen "offene Gelenkarm Markisen" und zum Anderen die "geschlossenen" Modelle. Bei dem offenen Sonnenschutz ist die Tuchwelle sichtbar, so dass sie etwas mehr den Witterungsverhältnissen ausgesetzt ist. Die geschlossene Variante verfügt im Gegensatz dazu über eine Kassette, in die die Gelenkarme und die Tuchwelle eingefahren werden. Dieser Kasten bietet einen optimalen Schutz vor den verschiedenen Wetterlagen, wodurch die Markise nicht so schnell verschleißen kann. Dies sind allerdings nicht die einzigen Möglichkeiten, die es bei den Bauarten der Gelenkarm Markise gibt. So kann man sich auch für eine Kompromisslösung entscheiden. Bei diesem Modell wird in der Regel nur die Tuchwelle im eingezogenen Zustand von einem schützenden Kasten umhüllt, wohingegen die Gelenkarme frei darunter anliegen. Diese Art der Markise wird auch als Hülsen- oder Tuchkassetten Markise bezeichnet.
Die Gelenkarm Markise kann auf verschiedene Arten ein- und ausgerollt werden. Die herkömmliche und einfachste Art ist hier der manuelle Betrieb über eine Kurbel, die an der Seite des Sonnenschutzes eingehängt wird. Sehr beliebt sind jedoch die elektrischen Antriebsmöglichkeiten oder der Betrieb mit Hilfe eines kleinen Rohrmotors. Hier kommt es natürlich auf die Preise dieser Markisenarten an, die gerade durch hochwertige Antriebssysteme steigen können.
Die Markise ist jedoch ein schöner Ersatz für einen Sonnenschirm oder auch einen kostenintensiven Wintergarten.
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